Zu diesen und anderen Fragen wurde auf der Veranstaltung umfassend informiert. Auslandsaufenthalte zur zukunftsfähigen Qualifizierung: Auslandsaufenthalte helfen internationale Berufskompetenz zu erwerben. Sie stellen damit für Unternehmen und Betriebe einen wesentliches Instrument zukunftsfähiger Qualifizierung und Wettbewerbsfähigkeit dar. Zu diesem Schluss kamen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Talkrunde "Auslandsaufenthalte und europass - Praxis-Erfahrungen":
Internationale Kompetenzen sind gefragt:
So gelten mangelnde Fremdsprachenkenntnisse sowie unzureichende interkulturelle Fähigkeiten immer noch zu den größten Hindernissen von Unternehmen, international erfolgreich zu agieren. Auslandsaufenthalte entwickeln die persönlichen und sozialen Kompetenzen nachhaltig und fördern das Selbstbewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - in diesem Punkt waren sich die Gesprächteilnehmerinnen und -teilnehmer einig. Kontrovers wurde die nötige und mögliche Dauer eines Auslandsaufenthalts diskutiert. Je länger ein Auslandsaufenthalt, desto mehr Möglichkeiten bieten sich, internationale Kompetenzen zu erwerben; dies sowohl zum Vorteil der persönlichen Entwicklung des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin als auch zum Nutzen des Betriebs. Langfristige Aufenthalte von zum Beispiel drei bis vier Monaten scheinen für viele Betriebe jedoch nur schwer realisierbar. Doch schon bei drei- bis vierwöchigen Aufenthalten können die Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck von der Kultur, den Arbeitstraditionen sowie der Lebensart des Gastlandes gewinnen. Die Teilnahme an Förderprogrammen wie zum Beispiel LEONARDO DA VINCI kann dabei als Sprungbrett dienen. Neue Kontakte werden geknüpft, erste Fremdsprachenkenntnisse erworben oder bereits vorhandene ausgebaut und verfeinert und neue Fertigkeiten erlernt.
Berufsbildung ohne Grenzen kommt dabei nicht nur den Mitarbeitenden selbst zugute, sondern bedeutet einen direkten Gewinn für den Betrieb.
|
|||||||||||