Neuer Europass-Beschluss veröffentlicht

Der Europass ist eines der wichtigsten europäischen Instrumente für mehr Transparenz von Qualifikationen und Kompetenzen und fördert das grenzüberschreitende Lernen und Arbeiten in Europa. Jetzt wurde der Europass-Beschluss aus dem Jahre 2005 vom Europäischen Parlament und Rat überarbeitet, um den Europass an aktuelle und künftige Anforderungen anzupassen.

Als bedeutendes Bindeglied zwischen Bildungsbereich und Arbeitswelt wird der Europass mit den bekannten Instrumenten im Wesentlichen erhalten bleiben. Der neue Europass-Rahmen wird jedoch ein erweitertes und flexibleres Instrumentarium zur Erstellung von Lebensläufen sowie von Kompetenzprofilen enthalten. Zusätzlich wird der Europass Informationen über Lernangebote in ganz Europa sowie über Qualifikationen und Qualifikationsrahmen der Mitgliedstaaten bereitstellen. Der Europass wird darüber informieren, welche Möglichkeiten es gibt, non-formales und informelles Lernen zu validieren sowie Qualifikationen anzuerkennen. Und schließlich wird er Informationen über Beratungsdienste für transnationales Lernen, Mobilität und die Planung der beruflichen Laufbahn bereithalten. Dafür ist die Vernetzung mit weiteren bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Initiativen wie dem Jobportal EURES, dem Skills Panorama und der Online-Plattform „Learning Opportunities and Qualifications in Europe“ geplant.
Das europäische Europass Online-Portal wird jetzt nach und nach entwickelt.

Zum Beschluss des europäischen Parlaments und des Rates vom 18. April 2018 über einen gemeinsamen Rahmen für die Bereitstellung besserer Dienste für Fertigkeiten und Qualifikationen (Europass) geht es hier.