Die Delegierten von ProTandem Karine Brard-Guillet und Frédérik Stiefenhofer, © Oliver Dietze

ProTandem feiert 40-jähriges Jubiläum seines Austauschprogramms

ProTandem, die Agentur für den deutsch-französischen Austausch in der beruflichen Bildung, feiert in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen seines Austauschprogramms. Ziel des Programms ist es, die berufliche Mobilität zwischen Deutschland und Frankreich zu fördern. Bis Ende des Jahres rechnet ProTrandem mit 110.000 Teilnehmenden seit Gründung des Programms. ProTandem ist eine der Ausgabestellen des Europass Mobilität in Deutschland.

Am 5.2.1980 wurde durch ein Abkommen der Außenminister Deutschlands und Frankreichs das deutsch-französische Austauschprogramm in der beruflichen Bildung ins Leben gerufen. In diesen 40 Jahren hat ProTandem (ursprünglich das Deutsch-Französische Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung) wesentlich dazu beigetragen, dass zwischen beiden Ländern ein vielfältiges und starkes Netzwerk von berufsbildenden Einrichtungen, Kammern, Unternehmen und zahlreichen institutionellen Partnern entsteht. Zu den Teilnehmenden zählen Auszubildende, Lehrkräfte, Ausbilder oder Erwachsene in beruflicher Ausbildung oder Fortbildung haben seit Bestehen des Programms an den Austauschen teilgenommen.

In jedem Jahr fördert ProTandem etwa 3.000 Teilnehmende aus über 50 Berufsgruppen. Die Mittel werden auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und auf französischer Seite vom Ministerium für Arbeit sowie vom Ministerium für Europa und auswärtige Angelegeheiten zur Verfügung gestellt. Geleitet wird die in Saarbrücken ansässige Agentur von zwei Delegierten, die jeweils von beiden Partnerländern ernannt werden. ProTandem vergibt für die Teilnahme an seinem Austauschprogramm den Europass Mobilität, mit dem die erworbenen Lernerfahrungen europaweit verständlich dokumentiert werden.

Wein und Mobilität: Eine deutsch-französische Praxiserfahrung

Wie sieht der deutsch-französische Austausch in der Berufsbildung in der Praxis aus? Die Passgeschichte „Wein und Mobilität“ stellt ein von ProTandem gefördertes Projekt der rheinland-pfälzischen Weinbauschule in Neustadt mit dem Burgund vor. Die Schule in Neustadt führt den Austausch seit mehr als 20 Jahren durch und setzt für die Dokumentation der Lernerfahrungen auf den Europass Mobilität. So können die Teilnehmenden aussagekräftig und nachvollziehbar zeigen, was sie bei dem Austausch gelernt haben.
Die Passgeschichte lesen Sie hier

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