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8. Dezember 2026, 9:30 Uhr - 16 Uhr
Bundesinstitut für Berufsbildung, Friedrich-Ebert-Allee 114-116, Bonn
Ob Sie bereits digitale Nachweise ausstellen oder gerade erst einsteigen: Im Rahmen des Fachaustauschs am 8. Dezember 2026 erfahren Sie, wohin die Entwicklung der digitalen Bildungsnachweise geht, lernen von den Erfahrungen anderer und knüpfen Kontakte zu Einrichtungen, die vor ähnlichen Fragen stehen.
Lernerfolge lassen sich bereits heute digital und europaweit sichtbar machen. Mit den European Digital Credentials for Learning (EDC) gibt es seit einigen Jahren einen europäischen Standard, mit dem Bildungseinrichtungen Nachweise ausstellen können, die sich in ganz Europa prüfen und teilen lassen. Ab 2027 startet dann die deutsche EUDI Wallet „d-you", in der künftig auch formale Abschlusszeugnisse als digitale Nachweise Platz finden sollen. Und mit dem Vorschlag für einen Skills Portability Act will die EU-Kommission Qualifikationen über Grenzen hinweg transparenter machen, indem ein einheitlicher Standard für digitale Nachweise in den nationalen EUDI Wallets etabliert wird und Informationen über Qualifikationen über ein digitales Tool in der Europass-Plattform besser vergleichbar werden. Die Veranstaltung beleuchtet den aktuellen Stand und künftige Perspektiven für digitale Qualifikationsnachweise in Deutschland und Europa.
Begrüßung durch die NA beim BIBB
Fachimpuls 1: European Digital Credentials in Europe in the context of skills portability (Englisch)
Koen Nomden, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Inklusion der Europäischen Kommission
Fachimpuls 2: Digitale Bildungsnachweise in der d-you Wallet: Umsetzungsstand und Perspektiven
Martin Mohns, Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
Frederik Trapp, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Praxisbeispiel 1: Discover BREVapp – Web2Learn’s system for EDC (Englisch)
Katerina Zourou, Web2Learn
Praxisbeispiel 2: Erasmus+ Projekt EBBD GRACE: Nachhaltigkeitskompetenzen und digitale Bildungsnachweise für das europäische „Certificate of Excellence in European Business Behaviour and Democracy“
Tim Woytczak, EBBD e.V./Berufliches Schulzentrum 1 der Stadt Leipzig
Praxisbeispiel 3: Einsatz von EDC zur Implementierung digitaler Micro-Credentials am Beispiel MC4Data im Hochschulkontext
Thu Van Le Thi, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Moderierter Praxistalk
Diskussion und Ausblick